Veranstaltungen
2012
Welt-Gästeführertag 2012
„Durch Tür und Tor“ von
Isentrud Schneiderlöchner
Führung am Samstag, 25. Februar 2012, 14.00
h
mit Besprechung der Portale zweier namhafter Barockkirchen
des Baumeisters Joachim-Friedrich-Stengel im 18. Jhrd. in
Saarbrücken.
Das Bronzeportal von Ernst Alt zum Thema „Johannes,
Jesus, Januswende“ der Basilika St. Johann
Türen und Tore sind magische Orte, und alt ist das Bemühen
des Menschen, die Dämonen an der Schwelle zu bannen.
Hohe Pforten, vom Willen des Allerhöchsten bewegt, waren
die irdischen Türen zwischen Himmel und Unterwelt, Paradies
und Totenreich. Viele Geschichten ranken um Schwelle und Tor.
Erinnerungen verdichten sich auch am Bronzeportal von St.
Johann zu einer Zeremonie des Eintretens.
Der Eingang zur Basilika St. Johann ist eine Janustür.
Sie ist Dreh- und Angelpunkt der Zeitenwende. Von der Synagoge
zur Ekklesia, vom Alten Bund zum Neuen.
Wer durch geöffnete Tore eintritt, zu suchen und vielleicht
zu finden, erspürt den Lebenswunsch:
Als Guter tritt ein, als Besserer geh hinaus.
BONUS INTRA MELIOR EXI
Das hochfürstliche Eingangsportal der Ludwigskirche
in Altsaarbrücken
Die Saarbrücker Ludwigskirche ist die Hofkirche der
ehemaligen Grafschaft Saarbrücken. Sie ist eine barocke
Breitsaalkirche mit drei Haupteingängen.
Von Osten her erwartet uns über einer Place Royale das
fürstliche Hauptportal, ausgestattet mit gebührenden
weltlichen Symbolen und Insignien, die darauf hinweisen, dass
sich hier mit 18. Jahrhundert Fürst Wilhelm-Heinrich
von Nassau-Saarbrücken ein Denkmal mit lutherisch-evangelischer
Kirche und königlicher Platzanlage gesetzt hat.
Das Innere des barocken Zentralbaues erschließt sich
durch drei Portale, die es verdienen, bei unserer Führung
„durch Tür und Tor“ besprochen zu werden.
Treffpunkt und Beginn der Führung 14.00 Uhr
vor der Basilika St. Johann
2010
Anläßlich des Weltgästeführertages
2010, der unter dem Thema "Es riecht nach Arbeit!"
steht, bieten wir folgende Führungen kostenlos an:
Über eine rege Teilnahme würden wir uns
sehr freuen.
Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Freitag 19. Februar 2010
14:00 Uhr Treffpunkt Völklingen Haupteingang Weltkulturerbe
Gästeführer Eberhard Pfeiffer
Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist das weltweit
einzige erhaltene Eisenwerk aus der Blütezeit der Eisen-
und Stahlindustrie. 1986 stillgesetzt und unter Denkmalschutz
gestellt, ist die ehemalige Roheisenproduktion der Völklinger
Hütte heute ein aufregender Themen- und Erlebnispark
der Industriekultur auf einer Fläche von 600.000 qm.
Sternstunden der Ingenieurskunst sind zum Beispiel die gigantischen
Maschinen in der über 6.000 qm großen Gebläsehalle,
die sechs Hochöfen im frei begehbaren Hüttenpark
mit über 5000 Meter Wegenetz und der weltweit einzigartige
Schrägaufzug vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Die 240
Meter lange Gichtbühne in knapp 30 Metern Höhe,
der Ort, an dem Koks und Erze in die Hochöfen gefüllt
wurden, wird nur noch übertroffen von der Aussichtsplattform
auf den Winderhitzern in 45 Metern Höhe.
Römisches Kupferbergwerk „Emilianus-Stollen“
Samstag 20. Februar 2010
15:00 Uhr Treffpunkt St. Barbara, Schlossbergstraße,
Torbogen Emilianus-Stollen
Gästeführer Gilbert Jaeck
Einzig erhaltenes Zeugnis römischen Bergbaus nördlich
der Alpen. Wiederbelebt durch den mittelalterlichen Azurbergbau
zum Zwecke der Gewinnung der Malerfarbe „Azurblau“
(Wallerfanger Blau), mit der auch Albrecht-Dürer gemalt
hat
Grubengeschichte hautnah erleben!
Sonntag 21. Februar
11:00Uhr Treffpunkt Zechenhaus der ehemaligen Grube Reden
vor der Figur des Saarbergmannes
Gästeführerin Stefanie Lambert-Fuchs
Es riecht nach Arbeit…so das Motto des Weltgästeführertages
2010. Und wo war dies für saarländische Verhältnisse
zutreffender als in bzw. „auf der Grube“, wie
Bergwerke hierzulande genannt werden? Deshalb sind alle
Interessierten herzlich eingeladen, am Sonntag, dem 21.
Februar 2010 um 11 Uhr in einem circa. einstündigen
Rundgang durch das Zechenhaus der ehemaligen Grube Reden
die Spuren von Tausenden von Bergleuten zu entdecken, die
hier tagtäglich ihrer schweißtreibenden Arbeit
nachgegangen sind. Dabei wird auch die neue Bestimmung des
Zechenhauses Reden thematisiert. Es begleitet Sie Gästeführerin
Stefanie Lambert-Fuchs. Treffpunkt ist am Eingang zum Zechenhaus
vor der Figur des Saarbergmannes.
Vom Dorfschulmeisterlein zum heutigen Lehrer
Sonntag 28. Februar 2010
14:00 Uhr Treffpunkt Saarländisches Schulmuseum Ottweiler,
Goethestraße
Gästeführerin Maria Werkle
Bis zur Einführung der Schulpflicht Anfang des 18.
Jh. hatten nur wenige die Chance Lesen und Schreiben zu
lernen. Dann setzten der Bürgermeister und der Dorfpfarrer
den Dorfschulmeister ein. Einzige Bedingung war des Lesens
und Schreibens mächtig zu sein. Seither hat sich die
Arbeit des Lehrers stetig verändert.
Das saarländische Schulmuseum Ottweiler stellt unter
Führung von Maria Werkle die Arbeit des Lehrers und
die Folgen für die Schüler in den vergangenen
Jahrhunderten am Sonntag, dem 28. Februar 2010 um 14:00
Uhr vor.
2009
Am 28. März 2009 unternahm der Saarland-Gästeführer/innen
Verein einen Ausflug ins benachbarte Luxembourg.
Célestin Kremer, des Vereins
der Freunde der Festung der Stadt Luxembourg, zeigte
den Teilnehmern interessante Festungswerke aus der Zeit von
Vauban, die dem Publikum nicht zugänglich sind.
Dieser Vereinsausflug war ein voller
Erfolg. Die Teilnehmer wünschen für das
kommende Jahr, wieder unter der Leitung von Célestin
Kremer, eine Fortführung der Besichtigung von Vauban'schen
Festungswerken.
2008
Anläßlich des Weltgästeführertages
2008, der unter dem Thema "Brücken
schlagen - Brücken bauen" stattfand, hatten
wir folgende Führungen angeboten:
"Grenzenlos entdecken"
- Wanderung entlang der
saarländisch/lothringischen Grenze
"Saarbrücker Grenzgeschichten"
- Krieg und Frieden
"Cerda & Celtoi"
- Führung über die besterhaltene keltische
Festungsanlage in Europa
2007
Zum 50-jährigen Bestehen des Saarlandes
im Jahr 2007 bot der Saarland-Gästeführer/innen-Verein
etwas Besonderes an unter dem Motto:
"Saarländische Gästeführer zeigen
50 fünfzigjährigen Saarländern mehr als 50
Sehenswürdigkeiten im Saarland".
Dieser Tagesausflug war praktisch das erste Auftreten des
Vereins in der Öffentlichkeit.
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